26. Februar 2019, 3rd European Chemistry Partnering — Über 1.000 Entscheider aus der Chemie und Nachbar­branchen erwartet

Das führende Speed Dating für die Chemie lädt zum dritten Mal nach Frankfurt ein. Das 3rd European Chemistry Partnering findet am 26. Februar 2019 in Frankfurt statt. Es werden über 1.000 Teilnehmer aus der Chemie-Industrie und ihren Anwen­der­branchen erwartet: Entscheider und Gestalter vom Großun­ter­nehmen und aus dem Mittel­stand bis zum gerade gegrün­deten Startup treffen auf Investoren und erfahrene Service-Unter­nehmen aus der gesamten Vielfalt der chemi­schen Produktion. Immerhin enthalten 97 Prozent aller Produkte minde­stens einen chemi­schen Prozess­schritt. Und diese Wertschöpfung verändert sich zur Zeit nachhaltig, zu denken ist etwa an neue Produk­ti­ons­me­thoden der Biotech­no­logie und an die Einflüsse der Digita­li­sierung.

Alle Teilnehmer befassen sich mit dem Thema Innova­tionen, von der ersten Idee bis zur Imple­men­tierung im Markt. Darunter sind Geschäfts­führer, Technik- und Forschungs­vor­stände, Geschäfts­ent­wickler, Leiter von Laboren, Geschäfts­ein­heiten und Geschäfts­be­reichen, sowie Investoren, vom Business Angel über Vertreter von Family Offices bis zu Corporate-Venture-Gesell­schaften der Chemie sowie inter­na­tionale Venture-Capital-Investoren. Dabei ist die klassische chemische Industrie der Basis‑, Spezial- und Feinchemie genauso vertreten wie die weiter­ver­ar­bei­tende Industrie sowie Konsum- und Industrie­güter-Hersteller.

Im Mittel­punkt stehen Partnering-Gespräche. Diese verein­baren die Teilnehmer im Vorfeld über eine inter­net­ba­sierte Software. Zusätz­liche können Unter­nehmer ihre Innova­tionen in Kurzvor­trägen, Pitches, präsen­tieren. Workshops, eine Ausstellung und ausgiebige Möglich­keiten zum Netzwerken runden den Tag ab.

Sehr gefragt sind dabei Startup-Unter­nehmen, die in hoher Zahl am ECP teilnehmen und aus sehr unter­schied­lichen Bereichen wie der Chemie mit all ihren sehr verschie­denen Facetten, sowie der Biotech­no­logie und Nanotech­no­logie, dem Ingenieurs­wesen, aus Digita­li­sierung und Software u.v.m. kommen. Steigende Teilneh­mer­zahlen sind auch aus dem Bereich des Mittel­stands zu verzeichnen: Die Hidden Champions suchen für die Neupro­dukt­ent­wicklung den Kontakt in alle Bereiche und bieten selbst ihre bisher nur Insidern bekannten Innova­tionen einem größeren Publikum an.

Diese Mischung zeigt den Bedarf sich inter­dis­zi­plinär auszu­tau­schen, um noch schneller Innova­tionen umzusetzen. Das European Chemistry Partnering versteht sich als Kommu­ni­ka­ti­ons­plattform für den ersten Austausch, ein sich gegen­sei­tiges Kennen­lernen und Infor­mieren sowie des Mitein­ander Lernens. Aufgrund der sehr hohen Industrie­quote von über 80 Prozent unter den Teilnehmern beim European Chemistry Partnering, sowie dem präzisen Ablauf inklusive der Vorver­ein­barung von Gesprächs­ter­minen, ist der Tag eine gezielte Investition in die unter­neh­me­rische Zukunft.

Die Registrierung von Teilnehmern, Vorträgen, Workshops und Ausstel­lungs­ständen ist ab sofort möglich.

26. Februar 2019, 3rd European Chemistry Partnering
3rd European Chemistry Partnering
Frankfurt am Main, Kap Europa

www.european-chemistry-partnering.com

www.ecp2019.com

Bildnachweis: BCNP Consul­tants GmbH

Instant Payment kommt 2018 – zahlt es sich aus?

Am 13. Januar 2018 tritt die erwei­terte Zahlungs­dienste-Richt­linie der EU, die PSD2, in Kraft. Sie bringt für die Banken die Verpflichtung mit sich, Instant Payments – Zahlungen in Echtzeit – europaweit zur Verfügung zu stellen. Das Geld muss innerhalb von 10 Sekunden den Besitzer gewechselt haben und der Service 365÷24÷7 verfügbar sein. Was bedeutet das für Finanz­in­stitute, den Handel, die Verbraucher und Unter­nehmen? Was sind die Heraus­for­de­rungen? Was die Möglich­keiten? Und welche Rolle können Dritt­an­bieter von Bezahl­lö­sungen wie Payment Service Providers (PSPs) und Payment Initiation Service Providers (PISPs) bei der erfolg­reichen Umsetzung der Richt­linien im Online- und POS-Handel spielen. Interview mit Dirk Wonka, Payment Garage GmbH, einem Anbieter von innova­tiven Cross-Channel- und Cross-Border-Bezahl­lö­sungen.

Herr Wonka, wer braucht Instant Payment? Und warum?
Dirk Wonka: Wenn es gut aufge­setzt ist, ist Instant Payment für alle eine sehr gute Angele­genheit. Verbraucher können auch an Sonn- und Feier­tagen sehr schnell dringende Überwei­sungen online tätigen, so dass Termine und Fristen nicht überschritten werden. Händler und Unter­nehmen kommen schneller und wesentlich sicherer an ihr Geld, wodurch ihre Liqui­dität steigt. Und Banken können ihr Service-Portfolio erweitern und sich mit einer verbes­serten Kunden­er­fahrung Wettbe­werbs­vor­teile verschaffen. Überhaupt sind Cut-Off-Zeiten und fixe Öffnungs­zeiten im digitalen Zeitalter immer schwerer vermit­telbar. Die Menschen sind zunehmend gewohnt, dass die Dinge zeitnah und direkt erledigt werden können. Wer am POS oder im Netz eine positive Customer Experience liefern will, kommt und Innova­tionen die Instant Payment nicht herum.

Warum kann man nicht schon seit langem überall in Echtzeit bezahlen?
Dirk Wonka: Das hat viele Gründe. Zum einen reicht es nicht, nur nationale Systeme zu imple­men­tieren. Angesichts des Wachstums an grenz­über­schrei­tenden Zahlungen – Cross-Border-Payments – müssen inter­na­tionale Standards geschaffen werden, um intel­li­gente und effiziente Instant Payment-Lösungen zu ermög­lichen. PSD2 auf SEPA-Basis schafft eine neue Grundlage für eine europäische Payment-Lösung. Zum anderen ist es nötig, dass innovative Player die Banken bei der Lösung der techno­lo­gi­schen Heraus­for­de­rungen beim Instant Payment unter­stützen können. Mit PSD2 wird der Markt für Dritt­an­bieter wie Payment Initiation Service Providers und Account Infor­mation Service Providers geöffnet. Finanz­in­stitute müssen nun Schnitt­stellen (APIs) bereit­stellen, mit denen Dritt­an­bieter, natürlich autori­siert, Zugriff auf Konten ihrer Kunden bei der jeweils Konto­füh­renden Bank erhalten. Das wird nun unter­stützt und eröffnet allen Teilnehmern viele Möglich­keiten.

Was haben Banken von dem neuen Angebot?
Dirk Wonka: Die Banken können nun ihre Omni-Channel-Fähig­keiten erhöhen, also ihren Kunden Zugang zu allen möglichen Zahlungs­me­thoden bieten. Das beinhaltet auch solche, die über die klassi­schen Electronic Banking-Anwen­dungen hinaus­gehen. Das Service­an­gebot kann innova­tiver und leistungs­fä­higer gestaltet werden.

Wie können Händler von Instant Payment profi­tieren?
Dirk Wonka: Hier sind quali­fi­zierte und versierte Payment Service Provider (PSPs) gefragt, die die Lösungen nicht nur anbieten, sondern auch Orien­tierung bieten und sicher­stellen, dass wirklich tragfähige, effiziente und sichere Lösungen zur Anwendung kommen. Nicht nur beim Instant Payment stehen Händler vor der Heraus­for­derung, dass es eine unüber­sicht­liche Zahl an Anbietern und Bezahl­lö­sungen gibt. Hier muss Trans­parenz geschaffen werden, zum Beispiel über eine Online-Plattform wie die von Payment­Garage, die mit automa­ti­sierten Prozessen die Komple­xität der Entscheidung und bei den Abschlüssen reduziert.

Was muss eine tragfähige Lösung beinhalten?
Dirk Wonka: Händler müssen in die Lage versetzt werden, ihren Kunden eine einheit­liche Customer Experience zu bieten – und zwar auf allen Verkaufs­ka­nälen. Zahlungen in Echtzeit müssen so aufge­setzt sein, dass sie nicht nur an der Laden­kasse möglich sind, sondern auch im Online-Shop. Und bei der Rückgabe im Shop muss auch die Gutschrift in Real-Time erfolgen. Es muss für Händler also eine zentrale Plattform geschaffen werden, die alle Bezahl­arten integriert und die sicher und reibungslos mit den Schnitt­stellen der Konto­füh­renden Banken funktio­niert. Hierfür haben wir bereits alles Nötige an den Start gebracht.

Wird die Markt­ein­führung drama­tische Verän­de­rungen im Payment-Mark bringen?
Dirk Wonka: Gängiges Online-Banking und das Bezahlen über Terminals werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Besonders am POS dominieren heute noch Plastik­karten und Chips. Ich rechne damit, dass Instant Payment eine von vielen Möglich­keiten sein wird, zu bezahlen. Vor allem wird es darauf ankommen, dass eine möglichst große Zahl von Banken grenz­über­schreitend an dem System teilnimmt. Die neuen Richt­linien der EU und der EZB haben hier eine gute Grundlage geschaffen.

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Wo macht Smart Home Sinn? Wo weniger?

Die Möglich­keiten eines intel­li­genten Zuhause im ‚Internet der Dinge‘ sind praktisch unbegrenzt. Theore­tisch können alle existie­renden (und noch zu erfin­denden) Geräte und Schnitt­stellen im Haus mitein­ander, mit Menschen, sowie mit anderen Maschinen (z.B. Autos) kommu­ni­zieren – um Energie zu sparen, vor Gefahren zu warnen, Räume zu überwachen, den Komfort zu erhöhen. Trotz der vielen Vorteile gibt es noch Vorbe­halte bei poten­zi­ellen Nutzern. Besonders, was das Kosten-Nutzen-Verhältnis betrifft. Dabei gibt es bereits Lösungen, die durch aktive Schadens­ver­meidung viel Geld sparen und nicht die Welt kosten.

Sicherheit für deutsche Verbraucher wichtiger als Luxus
Laut einer PwC-Studie [1] könnte die Markt­durch­dringung von Smart Home in dem Zeitraum von 2015 bis 2030 von 3 % auf 30 % steigen. Eine der großen Heraus­for­de­rungen liegt in den Preisen für Smart-Home-System­lö­sungen. Diese müssten sinken und der Nutzen von Anwen­dungen von den Anbietern klarer aufge­zeigt werden. Eine Umfrage des Markt­for­schungs­in­stituts YouGov [2] zeigt, dass in Deutschland das Thema Sicherheit rund um den Haushalt höchste Priorität (45% der Befragten) noch vor der Energie­er­sparnis (43 %) hat. Sicher­heits­funk­tionen liegen hierzu­lande in der Nutzer­gunst vor Anwen­dungen, die als Luxus empfunden werden.

Smarter Schutz vor Wasser­schäden schließt Sicher­heitsleck
Das im März 2017 von GROHE vorge­stellte Wasser­si­cher­heits­system GROHE Sense geht nicht nur auf das Sicher­heits­be­dürfnis von Bewohnern ein, sondern schließt – im Wortsinn – ein Sicher­heitsleck. Nach einer Statistik der deutschen Versi­cherer / GDV [3] waren 2015 Wasser­schäden in Privat­haus­halten mit 1,1 Millionen Fällen das häufigste Problem.
In Europa kostet die Reparatur eines Wasser­schadens durch­schnittlich 2.297 Euro [4], wobei fast ein Drittel aller Haushalte (28 %) auf den Kosten sitzen bleiben. Bei 65 % der Fälle waren Schäden an den Rohrlei­tungen die Ursache [5] und 93 % dieser Fälle hätten verhindert werden können.[6]

Das GROHE Sense Kit bietet eine umfas­sende Lösung des Problems, indem es nicht nur Alarm schlägt, sondern auch bei einem Wasser­schaden eingreift. Es erkennt nicht nur Wasser­lecks, misst die Luftfeuch­tigkeit, die Tempe­ratur, den Verbrauch und erkennt die Frost- und Schim­mel­gefahr. Sondern es erkennt auch Leitungs­schäden und unter­bricht – im Falle eines Falles – automa­tisch die Wasser­zufuhr.

Aufspüren, warnen, abschalten
Die „Fühler“ des Systems sind Sensoren, die an kriti­schen Stellen – etwa auf Böden im Keller oder in Nasszellen – ausgelegt werden. Bei auslau­fendem Wasser schlägt das System sofort Alarm. Das „Herz und Hirn“ der Lösung ist der GROHE Sense Guard, der an die Wasser­zufuhr angeschlossen ist. Der Sense Guard misst den Wasser­durch­fluss, den Wasser­druck und die Wasser­tem­pe­ratur. Ein Rohrbruch oder undichte Stellen werden über Unregel­mä­ßig­keiten im Verbrauch festge­stellt. In einem solchen Fall wird Alarm geschlagen und die Wasser­zufuhr abgestellt. Die Bewohner werden über ihre App auf dem Smart­phone per Push-Nachricht gewarnt. In der App können auch Sonder­ein­stel­lungen vorge­nommen werden, wie zum Beispiel der Durchlauf höherer Wasser­mengen (etwa bei einem Schwimmbad), der nicht fälschlich für einen Rohrbruch gehalten werden soll. Auch kann die Wasser­zufuhr durch die Nutzer zur Sicherheit – etwa aus dem Urlaub heraus – abgestellt werden.

Das Design geht über reine Funktio­na­lität hinaus
Inter­es­san­ter­weise ist das Design der Lösung nicht nach rein funktio­nalen Gesichts­punkten gehalten, sondern nimmt die Ästhetik von digitalen Kultge­gen­ständen, wie zum Beispiel von Apple, auf und entwickelt es für den Smart-Home-Bereich ‚intel­li­gente Wasser­steuerung‘ weiter.
Das weiße Kunst­stoff­ge­häuse wirkt moderner und eleganter als andere Wasser­melder. Die Gestaltung signa­li­siert eine zukunfts­wei­sende Lösung, die in ihrer Ästhetik den „smarten“ IoT-Ansatz optisch verkörpert. Die Lösung benötigt eine Verbindung zum WLAN, über das die ganztägig (24h) gemes­senen Daten in der Cloud gespei­chert werden.

Die Instal­lation, Anmeldung und Steuerung des Systems erfolgt in der GROHE Ondus App, die für Apple IOS 9 und Android 4.3+ kostenlos verfügbar ist. Für die sichere und korrekte Instal­lation ist ein Fachin­stal­lateur gefragt. Sie ist, laut Hersteller, von Fachleuten in weniger als 90 Minuten durch­führbar. Mehr Info finden Sie unter https://www.grohe.de/de_de/smarthome/grohe-sense-water-security-system/?gclid=EAIaIQobChMI5ojIorz_1gIVabvtCh21Cw7oEAAYASAAEgIIRvD_BwE&gclsrc=aw.ds&dclid=CIeGuaS8_9YCFdY4GwodaUAHyQ

[1] Baubranche aktuell — Status quo, Prognosen und die Erwar­tungen an Smart Home, PwC-Studie, April 2015; https://www.pwc-wissen.de/pwc/de/shop/publikationen/Baubranche+aktuell/?card=12683
[2] Smart Home oder nicht Smart Home? Viele finden es gut, haben aber Vorbe­halte gegenüber den Kosten; https://www.baulinks.de/webplugin/2017/0675.php4
[3] http://www.gdv.de/zahlen-fakten/schaden-und-unfallversicherung/wohngebaeudeversicherung
[4] S. Ebenda.
[5] The Consu­merView, Mai 2016, Quanti­tative Bewertung Europa
[6] ACE-Group: http://www.businesswire.com/news/home/20110404007195/en/ACE-Private-RiskServices-Study-Identifies-Type