Wo macht Smart Home Sinn? Wo weniger?

Die Möglich­keiten eines intel­li­genten Zuhause im ‚Internet der Dinge‘ sind praktisch unbegrenzt. Theore­tisch können alle existie­renden (und noch zu erfin­denden) Geräte und Schnitt­stellen im Haus mitein­ander, mit Menschen, sowie mit anderen Maschinen (z.B. Autos) kommu­ni­zieren – um Energie zu sparen, vor Gefahren zu warnen, Räume zu überwachen, den Komfort zu erhöhen. Trotz der vielen Vorteile gibt es noch Vorbe­halte bei poten­zi­ellen Nutzern. Besonders, was das Kosten-Nutzen-Verhältnis betrifft. Dabei gibt es bereits Lösungen, die durch aktive Schadens­ver­meidung viel Geld sparen und nicht die Welt kosten.

Sicherheit für deutsche Verbraucher wichtiger als Luxus
Laut einer PwC-Studie [1] könnte die Markt­durch­dringung von Smart Home in dem Zeitraum von 2015 bis 2030 von 3 % auf 30 % steigen. Eine der großen Heraus­for­de­rungen liegt in den Preisen für Smart-Home-System­lö­sungen. Diese müssten sinken und der Nutzen von Anwen­dungen von den Anbietern klarer aufge­zeigt werden. Eine Umfrage des Markt­for­schungs­in­stituts YouGov [2] zeigt, dass in Deutschland das Thema Sicherheit rund um den Haushalt höchste Priorität (45% der Befragten) noch vor der Energie­er­sparnis (43 %) hat. Sicher­heits­funk­tionen liegen hierzu­lande in der Nutzer­gunst vor Anwen­dungen, die als Luxus empfunden werden.

Smarter Schutz vor Wasser­schäden schließt Sicher­heitsleck
Das im März 2017 von GROHE vorge­stellte Wasser­si­cher­heits­system GROHE Sense geht nicht nur auf das Sicher­heits­be­dürfnis von Bewohnern ein, sondern schließt – im Wortsinn – ein Sicher­heitsleck. Nach einer Statistik der deutschen Versi­cherer / GDV [3] waren 2015 Wasser­schäden in Privat­haus­halten mit 1,1 Millionen Fällen das häufigste Problem.
In Europa kostet die Reparatur eines Wasser­schadens durch­schnittlich 2.297 Euro [4], wobei fast ein Drittel aller Haushalte (28 %) auf den Kosten sitzen bleiben. Bei 65 % der Fälle waren Schäden an den Rohrlei­tungen die Ursache [5] und 93 % dieser Fälle hätten verhindert werden können.[6]

Das GROHE Sense Kit bietet eine umfas­sende Lösung des Problems, indem es nicht nur Alarm schlägt, sondern auch bei einem Wasser­schaden eingreift. Es erkennt nicht nur Wasser­lecks, misst die Luftfeuch­tigkeit, die Tempe­ratur, den Verbrauch und erkennt die Frost- und Schim­mel­gefahr. Sondern es erkennt auch Leitungs­schäden und unter­bricht – im Falle eines Falles – automa­tisch die Wasser­zufuhr.

Aufspüren, warnen, abschalten
Die „Fühler“ des Systems sind Sensoren, die an kriti­schen Stellen – etwa auf Böden im Keller oder in Nasszellen – ausgelegt werden. Bei auslau­fendem Wasser schlägt das System sofort Alarm. Das „Herz und Hirn“ der Lösung ist der GROHE Sense Guard, der an die Wasser­zufuhr angeschlossen ist. Der Sense Guard misst den Wasser­durch­fluss, den Wasser­druck und die Wasser­tem­pe­ratur. Ein Rohrbruch oder undichte Stellen werden über Unregel­mä­ßig­keiten im Verbrauch festge­stellt. In einem solchen Fall wird Alarm geschlagen und die Wasser­zufuhr abgestellt. Die Bewohner werden über ihre App auf dem Smart­phone per Push-Nachricht gewarnt. In der App können auch Sonder­ein­stel­lungen vorge­nommen werden, wie zum Beispiel der Durchlauf höherer Wasser­mengen (etwa bei einem Schwimmbad), der nicht fälschlich für einen Rohrbruch gehalten werden soll. Auch kann die Wasser­zufuhr durch die Nutzer zur Sicherheit – etwa aus dem Urlaub heraus – abgestellt werden.

Das Design geht über reine Funktio­na­lität hinaus
Inter­es­san­ter­weise ist das Design der Lösung nicht nach rein funktio­nalen Gesichts­punkten gehalten, sondern nimmt die Ästhetik von digitalen Kultge­gen­ständen, wie zum Beispiel von Apple, auf und entwickelt es für den Smart-Home-Bereich ‚intel­li­gente Wasser­steuerung‘ weiter.
Das weiße Kunst­stoff­ge­häuse wirkt moderner und eleganter als andere Wasser­melder. Die Gestaltung signa­li­siert eine zukunfts­wei­sende Lösung, die in ihrer Ästhetik den „smarten“ IoT-Ansatz optisch verkörpert. Die Lösung benötigt eine Verbindung zum WLAN, über das die ganztägig (24h) gemes­senen Daten in der Cloud gespei­chert werden.

Die Instal­lation, Anmeldung und Steuerung des Systems erfolgt in der GROHE Ondus App, die für Apple IOS 9 und Android 4.3+ kostenlos verfügbar ist. Für die sichere und korrekte Instal­lation ist ein Fachin­stal­lateur gefragt. Sie ist, laut Hersteller, von Fachleuten in weniger als 90 Minuten durch­führbar. Mehr Info finden Sie unter https://www.grohe.de/de_de/smarthome/grohe-sense-water-security-system/?gclid=EAIaIQobChMI5ojIorz_1gIVabvtCh21Cw7oEAAYASAAEgIIRvD_BwE&gclsrc=aw.ds&dclid=CIeGuaS8_9YCFdY4GwodaUAHyQ

[1] Baubranche aktuell — Status quo, Prognosen und die Erwar­tungen an Smart Home, PwC-Studie, April 2015; https://www.pwc-wissen.de/pwc/de/shop/publikationen/Baubranche+aktuell/?card=12683
[2] Smart Home oder nicht Smart Home? Viele finden es gut, haben aber Vorbe­halte gegenüber den Kosten; https://www.baulinks.de/webplugin/2017/0675.php4
[3] http://www.gdv.de/zahlen-fakten/schaden-und-unfallversicherung/wohngebaeudeversicherung
[4] S. Ebenda.
[5] The Consu­merView, Mai 2016, Quanti­tative Bewertung Europa
[6] ACE-Group: http://www.businesswire.com/news/home/20110404007195/en/ACE-Private-RiskServices-Study-Identifies-Type