26. Februar 2019, 3rd European Chemistry Partnering — Über 1.000 Entscheider aus der Chemie und Nachbar­branchen erwartet

Das führende Speed Dating für die Chemie lädt zum dritten Mal nach Frankfurt ein. Das 3rd European Chemistry Partnering findet am 26. Februar 2019 in Frankfurt statt. Es werden über 1.000 Teilnehmer aus der Chemie-Industrie und ihren Anwen­der­branchen erwartet: Entscheider und Gestalter vom Großun­ter­nehmen und aus dem Mittel­stand bis zum gerade gegrün­deten Startup treffen auf Investoren und erfahrene Service-Unter­nehmen aus der gesamten Vielfalt der chemi­schen Produktion. Immerhin enthalten 97 Prozent aller Produkte minde­stens einen chemi­schen Prozess­schritt. Und diese Wertschöpfung verändert sich zur Zeit nachhaltig, zu denken ist etwa an neue Produk­ti­ons­me­thoden der Biotech­no­logie und an die Einflüsse der Digita­li­sierung.

Alle Teilnehmer befassen sich mit dem Thema Innova­tionen, von der ersten Idee bis zur Imple­men­tierung im Markt. Darunter sind Geschäfts­führer, Technik- und Forschungs­vor­stände, Geschäfts­ent­wickler, Leiter von Laboren, Geschäfts­ein­heiten und Geschäfts­be­reichen, sowie Investoren, vom Business Angel über Vertreter von Family Offices bis zu Corporate-Venture-Gesell­schaften der Chemie sowie inter­na­tionale Venture-Capital-Investoren. Dabei ist die klassische chemische Industrie der Basis‑, Spezial- und Feinchemie genauso vertreten wie die weiter­ver­ar­bei­tende Industrie sowie Konsum- und Industrie­güter-Hersteller.

Im Mittel­punkt stehen Partnering-Gespräche. Diese verein­baren die Teilnehmer im Vorfeld über eine inter­net­ba­sierte Software. Zusätz­liche können Unter­nehmer ihre Innova­tionen in Kurzvor­trägen, Pitches, präsen­tieren. Workshops, eine Ausstellung und ausgiebige Möglich­keiten zum Netzwerken runden den Tag ab.

Sehr gefragt sind dabei Startup-Unter­nehmen, die in hoher Zahl am ECP teilnehmen und aus sehr unter­schied­lichen Bereichen wie der Chemie mit all ihren sehr verschie­denen Facetten, sowie der Biotech­no­logie und Nanotech­no­logie, dem Ingenieurs­wesen, aus Digita­li­sierung und Software u.v.m. kommen. Steigende Teilneh­mer­zahlen sind auch aus dem Bereich des Mittel­stands zu verzeichnen: Die Hidden Champions suchen für die Neupro­dukt­ent­wicklung den Kontakt in alle Bereiche und bieten selbst ihre bisher nur Insidern bekannten Innova­tionen einem größeren Publikum an.

Diese Mischung zeigt den Bedarf sich inter­dis­zi­plinär auszu­tau­schen, um noch schneller Innova­tionen umzusetzen. Das European Chemistry Partnering versteht sich als Kommu­ni­ka­ti­ons­plattform für den ersten Austausch, ein sich gegen­sei­tiges Kennen­lernen und Infor­mieren sowie des Mitein­ander Lernens. Aufgrund der sehr hohen Industrie­quote von über 80 Prozent unter den Teilnehmern beim European Chemistry Partnering, sowie dem präzisen Ablauf inklusive der Vorver­ein­barung von Gesprächs­ter­minen, ist der Tag eine gezielte Investition in die unter­neh­me­rische Zukunft.

Die Registrierung von Teilnehmern, Vorträgen, Workshops und Ausstel­lungs­ständen ist ab sofort möglich.

26. Februar 2019, 3rd European Chemistry Partnering
3rd European Chemistry Partnering
Frankfurt am Main, Kap Europa

www.european-chemistry-partnering.com

www.ecp2019.com

Bildnachweis: BCNP Consul­tants GmbH

MIT TATKRAFT IN DIE ZUKUNFT

Einladung zum Think Tank-Workshop: „Die Maker — Szene kennen und verstehen lernen“

In der Maker-Bewegung kommen Menschen mit verschie­denen Kompe­tenzen und Fähig­keiten zusammen, um neue Dinge zu erfinden, selbst herzu­stellen oder existie­rende umzubauen. Hierfür gibt es viele Gründe wie zum Beispiel die Freude am ‚Do-it-Yourself‘, der Wunsch der Rückge­winnung von Einfluss, die Nutzung der indivi­du­ellen Fähig­keiten oder auch die profes­sio­nelle Projekt­arbeit außerhalb der von der Wirtschaft vorge­ge­benen Struk­turen. Im Rahmen unseres Think Tanks werden wie die Maker-Szene besuchen und wichtige Einblicke in eine global vernetzte Bewegung bekommen.

Wenn Sie am 18. Juli 2018 von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr bei TATCRAFT in Frankfurt an dem Think-Tank teilnehmen möchten, nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf.

Eine global Vernetze Szene von „Machern“
Die Mitglieder der Maker – Bewegung sind in vielen Fällen global vernetzt (auch unter Nutzung von Platt­formen bzw. Tools wie wie Github, Sourceforge Thingi­verse und Fabster). Sie nutzen FabLabs bzw. Maker­spaces, in denen Werkzeuge und Maschinen zur Verfügung stehen, die für einzelne Personen alleine unerschwinglich sind, oder treffen sich auf Maker – Messen bzw. Maker – Festivals für gemeinsame Events und zum Austausch von Infor­ma­tionen.

Einer der wichtigsten Ausgangs­punkte für Innova­toren und Start-ups
Neben den Hochschulen stellt diese Bewegung einen der wichtigsten Ausgangs­punkte für die Gründung von Start-ups dar. (s. hierzu u.a. das wirklich gute Beispiel https://e‑boarder.com/de/hyperboard-faraday-motion-elektro-skateboard/).

Die Entwicklung für innovie­rende Unter­nehmen hoch relevant. Sie muss aus Sicht von Innova­toren als Teil von Open Innovation verstanden werden, durch das sich in den letzten Jahren das Verständnis von Innovation weitrei­chend verändert hat.

Im Think Tank-Workshop geht es u.a. um folgende Fragen:

  • Wer sind die Maker? Was sind ihre Motive und wie arbeiten Sie?
  • Was bieten Maker – Zentren und wie sind sie organi­siert?
  • Was bedeutet die Maker- Bewegung für innovie­rende Unter­nehmen?
  • Wie hängen der Wunsch nach Agilität in den Unter­nehmen und das Selbst­ver­ständnis der Maker zusammen?
  • Was bedeutet die Maker – Philo­sophie für Open Innovation und welchen Einfluss hat sie auf die die Gestaltung des Front-end of Innovation.
  • Wie kann eine Zusam­men­arbeit zwischen Maker- Zentren und Unter­nehmen aussehen?

Gerne laden wir Sie hierzu ein. Die Teilneh­mer­ge­bühren betragen für Mitglieder von future_bizz 150,00 € und für Nicht­mit­glieder 300,00€ jeweils pro Person und zuzüglich Mehrwert­steuer. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie Interesse an diesem future_bizz Angebot gaben.

SALON D#5 — CREATE CHANGE

PRESSEMITTEILUNG
Hürth, den 22. Februar 2018

SALON D#5 — CREATE CHANGE.
DESIGN, DISKURS, DJ am 08. März 2018

Kreati­vität befördert Wandel.
Kreative Arbeit verändert sich.
Und Kreati­vität verändert Arbeit.

Die fünfte Ausgabe des Salon D steht unter dem Titel „Create Change“ und spannt den Themen­bogen von kreativen Neustarts über inspi­rie­rende Orte für Neues Arbeiten bis zum People Management im Kontext der Digita­li­sierung. Nach vier Salons in Köln-Ehrenfeld öffnet die Kreativ­agentur dreiform am Abend des 8. März 2018 die Tore ihrer neuen Ideen­schmiede in Hürth bei Köln und lädt ein zu Design, Diskurs und DJ.

Spezia­listen aus Wirtschaft, Design und Wissen­schaft beleuchten in Impuls­vor­trägen design­re­le­vante und zukunfts­ge­richtete Themen, diesmal mit dem Fokus „kreative Arbeit im Wandel“.

Wo finden sich die Bench­marks für ein kreatives Arbeits­umfeld? Wie verändern sich Arbeits­be­din­gungen für Designer im Kontext disrup­tiver Märkte? Und welche Anfor­de­rungen stellen sich für Unter­nehmen im Wettbewerb um die kreativsten Köpfe?

Zu Gast im Salon D#5: Scouts, Verän­derer, Vordenker und ‑macher. 

„Die Kunst seine eigene Zukunft immer wieder neu zu erfinden.“

Raphael Gielgen
Vitra GmbH | Head Research & Trend Scouting
vitra.com

Erneuerung ist ein wesent­licher Teil der Entwicklung des Unter­nehmens Vitra. Raphael Gielgen gibt an diesem Abend Einblicke in die Kunst des Voraus­denkens und eine Idee davon, wie die Welt von Morgen neu gestaltet werden kann. Auf seiner Suche nach dem Quellcode für die Arbeitswelt von morgen bilden Schlüs­sel­tech­no­logien und neue Arbeits- und Organi­sa­ti­ons­mo­delle den Schwer­punkt seiner Arbeit. Als Wegweiser für Trends gibt Raphael Gielgen seinen Kunden, Partnern und der Firma Vitra Orien­tierung.

„Wir sind das Talent
– Über Selbst­ver­ant­wortung, Vertrauen und agile Karrieren“

Ursula Vranken
CEO IPA & Co-founder Digital Leadership Summit
ipa-consulting.de

Wie viele Jobs wird die Digita­li­sierung in Zukunft „fressen“? Welche Quali­fi­ka­tionen und Kompe­tenzen werden benötigt? Wie finden wir die besten Talente, die Poten­zi­al­träger der Zukunft für unser Unter­nehmen? Ursula Vranken führt ein in modernes Talent­ma­nagement. Die Diplom­päd­agogin und Arbeits­wis­sen­schaft­lerin ist Expertin für Digital People Management sowie inter­na­tio­nales Personal- und Talent-Management. Mit mehrjäh­riger Erfahrung als interne Perso­nal­ent­wick­lerin steht sie für die Entwicklung agiler HR-Konzepte in Organi­sa­tionen.

„Lernen aus Kreativ­pro­zessen. Design als Treiber für Change­pro­zesse im Unter­nehmen“

Moritz Rose
Viessmann Group |Vice President of Design
viessmann.de

Wie Kreati­vität Einzug in die Konzerne findet und sich nicht nur auf Verän­de­rungs­pro­zesse, sondern auch auf die Marke und das komplette Dienst­lei­stungs­an­gebot auswirkt, zeigt Moritz Rose. Der studierte Industrial Designer ist Leiter Design der Viessmann Group und Kopf des Viessmann Design­kol­lektivs Werkraum. Mit Vertretern des Brand, Industrial und UI/UX Designs gestaltet das Berliner Team das gesamte Dienst­lei­stungs­an­gebot der Marke.

„Lösen einer Problem­stellung im Kinder­zimmer.“

Patric Faßbender & Marcus Stahl
Boxine GmbH | Gründer Boxine GmbH und Erfinder der Tonies-Hörfi­guren
tonies.de

Die beiden Väter Patric Faßbender und Marcus Stahl haben sich über Ihre Kinder kennen­ge­lernt und gemeinsam die Idee der Tonie-Hörfi­guren entwickelt. Mit dieser haben die beiden Ihre Jobs (Kreativ­di­rektor in einer Werbe­agentur und Manager in einem Elektronik-Unter­nehmen) an den Nagel gehängt und sich ganz dem „hörbaren Internet der Dinge“ im Kinder­zimmer gewidmet. Inzwi­schen arbeiten sie gemeinsam mit einem einge­schwo­renen Team und einem großen Partner­netzwerk aus Fachleuten und Querdenkern für die Tonies und die Toniebox.

„Das Ende der Super­helden. In agilen Zeiten funktio­niert Führung anders.“

Nicola Hoffmann
Salon für Kommu­ni­kation | Beraterin für Strategie und Unter­neh­mens­kom­mu­ni­kation
salon-fuer-kommunikation.de

Agil ist nicht nur eine Organi­sa­ti­onsform, nicht nur ein Metho­denset, sondern insbe­sondere eine Geistes­haltung, weiß Nicola Hoffmann. Ursprünglich als Journa­listin gestartet, machte sich die Kommu­ni­ka­ti­ons­be­ra­terin nach über 15 Jahren Branchen­er­fahrung selbst­ständig und unter­stützt rund um das Thema Change-Kommu­ni­kation. Zusätzlich betreibt sie ein Magazin, das sich, vor dem Hinter­grund von wachsendem Innova­ti­ons­druck und digitaler Trans­for­mation, mit den Heraus­for­de­rungen an die Organi­sation von Unter­nehmen beschäftigt.

Die Modera­torin

Claudia Jericho
CREATIVE.NRW |
Leiterin Geschäfts­stelle creative.nrw

creative.nrw.de

Seit rund 20 Jahren arbeitet die Betriebs­wirtin Claudia Jericho zwischen, für und mit Kultur und (Kreativ-)Wirtschaft. Bereits während ihres Studiums in Köln entwickelte sie Musik- und Kunst­pro­jekte für Organi­sa­tionen, Städte und Künstler. Sie leitete bis 2012 den Fachbe­reich des c/o pop Festivals bezie­hungs­weise die C’n’B – Creativity & Business Convention und begleitete unter anderem die Advance – Inter­na­tional Web & Start-Up Confe­rence sowie das Forum Europe Ruhr für ecce – european centre for creative.

Salon D#5 in Kürze

Thema: Salon D#5 – Create Change

Ort: dreiform GmbH, Kalscheu­rener Straße 19, Halle 1D, 50354 Hürth, Köln

Zeit: 08. März 2018 ab 18.30h

Anmeldung: salond@dreiform.de

Link: http://www.dreiform.de/category/salon‑d/

Über den Salon D

Design. Diskurs. DJ. Der Salon D bietet im dreiform-Büro regel­mäßig Raum für Begeg­nungen von Akteuren verschie­dener Diszi­plinen wie Design, Kunst, Wissen­schaft und Wirtschaft zu einem Thema der Zeit. Vorträgen und Präsen­ta­tionen, Visionen und Positionen folgt eine offene Diskussion, die das Publikum einbe­zieht. Der anschlie­ßende infor­melle Austausch der Gäste bei Kölsch und DJ-Klängen ist fester Bestandteil des Salon D.

http://www.dreiform.de/2017/02/08/das-war-salon-d4-von-sinnen/

Bildma­terial

Der Abdruck des Bildma­te­rials ist bei Verwendung im redak­tio­nellen Umfeld und Nennung des Copyrights honorarfrei. Druck­fä­higes Bildma­terial in 300dpi sendet Ihnen Constanze Frowein auf Anfrage: frowein@dreiform.de

Über dreiform

dreiform gestaltet Oberflächen mit Tiefe.

Mit einem 25-köpfigen inter­dis­zi­pli­nären Team ist dreiform strate­gi­scher Partner, Entwickler und Umsetzer an der Schnitt­stelle von physi­schem Erlebnis und digitaler Erwei­terung und entwickelt Kommu­ni­ka­ti­ons­formate, die passen: zum Inhalt, zur Marke, den Menschen und zum Kommu­ni­ka­ti­onsziel.

Dazu nutzt das cross­me­diale Team die ganze Bandbreite analoger und digitaler Gestal­tungs­mittel. Das Ergebnis: Knowledge Lands­capes — als Übersetzung von hochkom­plexem Wissen in faszi­nie­rende Erleb­nisse. Sprachlich und visuell. Haptisch und digital. Inter­aktiv und vernetzt.

http://www.dreiform.de

dreiform GmbH
Kalscheu­rener Str. 19 | Halle 1D
50354 Hürth | Cologne

Presse­kontakt dreiform
Constanze Frowein
T +49 (0)221 987 423 106
F +49 (0)221 987 423 20
frowein@dreiform.de

www.dreiform.de

Haupt­vortrag “Navigating Complexity”, VDI-Jahres­tagung Spritz­giessen 2018

Haupt­vortrag: “Navigating Complexity — Wie kann ich in der „VUCA – World“ nachhaltig erfolg­reich sein?”
Wann: 20.2.2018
Wo: Kongresshaus Baden-Baden

Worum es geht:
Wir leben in einer „VUCA – World“. VUCA – ein Begriff, der vor einigen Jahren von Strategen des ameri­ka­ni­schen Militärs geprägt wurde – bedeutet „Volatility“, „Uncer­tainty“, „Complexity“ und „Ambiguity“. Um in der von digitalem Wandel geprägten „VUCA-World“ nachhaltig erfolg­reich zu sein, benötigen Unter­nehmen neue Strategien. Effizienz und organi­sches Wachstum reichen als bestim­mende Erfolgs­fak­toren nicht mehr aus.

An welchen Trends VUCA festge­macht werden kann, welche Kräfte die Treiber der Verän­derung sind und wie Unter­nehmen diese Heraus­for­de­rungen in nachhal­tiges Wachstum verwandeln können, ist Gegen­stand des Vortrags.

Hier finden Sie weitere Infor­ma­tionen zur Veran­staltung, sowie das Programm als PDF: www.vdi-wissensforum.de/Spritzgiessen

Die Bedeutung von Kommu­ni­kation im Innova­ti­ons­ma­nagement

Kommu­ni­kation ist ein wesent­liches Instrument im Innova­ti­ons­ma­nagement bzw. im New Business Creation. Beide, weitgehend identi­schen, Konzepte müssen neue Geschäfts­ideen entwickeln und daraus Markt­er­folge ableiten. 

Besucher unserer Ausstellung auf der Orgatec 2012 haben immer wieder gefragt „Was verkauft ihr denn?“ Unsere Antwort: „Wir verkaufen nichts, wir suchen die Kommu­ni­kation und den Austausch mit Menschen, die in unter­scheid­licher Weise vom Thema ‘zukünftige Arbeits­welten‘ betroffen sind.“

Kommu­ni­kation ist ein wesent­liches Instrument im Innova­ti­ons­ma­nagement bzw. im New Business Creation. Beide, weitgehend identi­schen, Konzepte müssen neue Geschäfts­ideen entwickeln und daraus Markt­er­folge ableiten. Hierzu sind oft neue Märkte zu generieren oder existie­rende Märkte nachhaltig zu trans­for­mieren. Markt­bildung und Markt­ent­wicklung setzten aber einen engen Austausch mit den (neuen, poten­zi­ellen) Kunden im Sinne eines gemein­samen Lernens voraus:

Die poten­zi­ellen Kunden können sich schon in der „Front-end of Innovation“ – Phase, in der erste Konzepte entstehen und Vorstel­lungen über die Märkte konkre­ti­siert werden, mit der innova­tiven Geschäftsidee ausein­an­der­setzen. Sie werden inspi­riert, finden möglich­weise für sich Vorteile und können sich über ein feed back in die konkrete Weiter­ent­wicklung der Geschäftsidee einbringen

Die Innova­toren erfahren über das frühe Feed Back in einem offenen Prozess die Reaktionen, Bedürf­nisse und Wahrneh­mungen der Ansprech­partner kennen, ohne dass durch zu frühe Filter ungewöhn­liche Konzepte verloren gehen.

  • Die poten­zi­ellen Kunden werden so nicht nur zu „Mitent­wicklern“ der Geschäftsidee, sondern die Markt­bildung wird einge­leitet, indem die Sensi­bi­li­sierung und Ausein­an­der­setzung mit dem Thema gestartet wird.
  • Kommu­ni­kation und der Austausch stellt Kontakt her. Sie sorgen dafür, dass die Innova­toren in ihrer kreativen Arbeit eine „Boden­haftung“ behalten, sie die Menschen mitnehmen und den Kontext berück­sich­tigen.

Messen sind damit für uns eine wichtige Plattform und ein wichtiges Instrument für unser Business Creation. Voraus­setzung ist aber, dass es sich nicht nur um eine Präsen­ta­ti­ons­messe als Leistungsshow handelt, sondern sie Raum für Kommu­ni­kation bietet. Unser Dank geht an die Kölnmesse, die dies im Rahmen der Orgatec 2012 ermög­licht und unter­stützt hat.

Warum ist Agilität für Innova­toren wichtig?

Agilität ist die Fähigkeit des Unter­nehmens als soziales System, Verän­de­rungen zu erkennen, zu initi­ieren und daraus nachhaltige Wettbe­werbs­vor­teile zu generieren.

Innovation braucht Agilität. Agile Arbeits­me­thoden wie agiles Projekt­ma­nagement, SCRUM, Innova­ti­onlabs oder „agile workplaces“ sind dabei wichtige Instru­mente. Agilität ist aber mehr. Agilität ist die Fähigkeit des Unter­nehmens als soziales System, Verän­de­rungen zu erkennen, zu initi­ieren und daraus nachhaltige Wettbe­werbs­vor­teile zu generieren. Das verlangt Offenheit, Flexi­bi­lität, die richtige Geschwin­digkeit und vor allem konse­quentes Handeln, den unein­ge­schränkten Willen zur Gestaltung und eine immer wieder­keh­rende Bereit­schaft, akzep­tierte Regeln zu ändern.

Auch wenn das ganze Unter­nehmen betroffen ist, sind Innova­toren als Träger und Treiber von Verän­de­rungen hier besonders gefordert. Dies nicht zuletzt, weil die immer wichtiger werdende Geschäfts­mo­del­lin­no­vation mehr denn je eine konti­nu­ier­liche Mitent­wicklung und Verän­derung wenig­stens großer Teile des Unter­nehmens verlangt.

Innova­toren benötigen damit nicht nur Zukunfts­bilder, Metho­den­wissen, kreative Ideen und ausrei­chende Ressourcen. Es ist auch wichtig, dass sie verstehen wie Organi­sa­tionen funktio­nieren, was Agilität ausmacht und wie diese z.B. über „Nudging“ gefördert werden kann. Die New Business Days 2016 von future_bizz werden hierzu Einsichten und Impulse liefern.

Heraus­for­derung Multi-Cross-Innovation

Multi Cross Innovation (MCI) liegt vor, wenn Unter­nehmen aus unter­schied­lichen Branchen gemeinsam innovative Geschäfts­mo­delle entwickeln. 

Multi Cross Innovation (MCI) liegt vor, wenn Unter­nehmen aus unter­schied­lichen Branchen gemeinsam innovative Geschäfts­mo­delle entwickeln. Treiber für die Entwicklung ist die Tatsache, dass Unter­nehmen oft nicht mehr allein Wissen und Ressourcen aufbringen können, um Innova­tionen in und für neue oder sich verän­dernde Märkte zu reali­sieren. Dieses Feld für die Geschäfts­ent­wicklung wird immer wichtiger, weil heute mehr denn je relevante Innova­tionen an den Grenzen der Branchen entstehen bzw. durch Konvergenz Märkte und Techno­logien zusam­men­laufen. Oft liegen syste­misch vernetzte Probleme vor, d.h. eine Lösung kann nur durch das Zusam­men­bringen unter­schied­lichster Kompe­tenzen und Techno­logien gelöst werden.

Als Beispiel sei hier auf die Ausstattung der Arbeit­plätze verweisen. Der Arbeits­platz der Zukunft wird u.a. durch ein syste­mi­sches Zusam­men­spiel von Objekt, IT, Prozess, Facility gestaltet werden. Computer oder Bildschirm stehen nicht mehr einem Schreib­tisch, sondern sind integraler Bestandteil des Arbeits­um­feldes. Die Definition von Möbel muss in diesem Kontext vollkommen neu gedacht werden.

Die Reali­sierung von MCI ist aller­dings für alle Betei­ligten eine Heraus­for­derung. Über teilweise diver­gie­rende Inter­essen hinaus, müssen unter­schied­liche Kompe­tenzen, Kulturen, Erfah­rungen und Weltsichten zusam­men­ge­bracht werden. Sprache, Methoden und Wissen unter­scheiden sich teilweise massiv. Zudem müssen für die Reali­sierung der Geschäfts­mo­delle Produkte, Märkte und Organi­sa­tionen gleich­zeitig und vernetzt entwickelt werden. Lernen findet so im Prozess statt. Ohne MCI Netzwerke wie future_bizz ist dieser Weg nicht reali­sierbar. Sie ermög­liche es, Poten­ziale zu erkennen, die Ressourcen der Branchen syste­ma­tisch zu vernetzen bzw. zu verschließen und aufbauend auf Erfah­rungen aus anderen Projekten gemeinsam Werte zu schaffen.

Disruptive Innova­tionen sichern nachhaltig den Markt­erfolg

Unter­nehmen, die syste­ma­tisch auch disruptive Innova­tionen entwickeln, können dieses Problem vermeiden. Dazu müssen sie die Grenzen ihrer Expertise und ihre Sicht auf Kunden, Märkte und Techno­logien konse­quent erweitern.

Von Dr. Friedhelm Böttcher

Hewlett Packard wird bis 2014 rund 30000 seiner insgesamt 324 000 Stellen streichen. Ursachen sind zurück­ge­hende Umsätze, vor allem aber ein massiver Gewinn­ein­bruch. Ähnliche Probleme werden auch von Dell gemeldet. Die schwache Konjunktur u.a. als Folge der Euro-Krise ist sicher eine Ursache hierfür. Stärker wirkt aber ein grund­le­gender Wandel in der Branche. Computer sind Massen­pro­dukte geworden, bei denen vor allem der Preis den Absatz bestimmt. Gleich­zeitig verändern Tablet-Rechner und Smart­phones den Markt grund­legend. Und gerade hier haben die größten PC Hersteller der Welt den Anschluss verloren [1].

Nach Christensen [2] ist das kein Zufall. Er schreibt

“…disruptive innova­tions (wie z.B. tablet Rechner) … [are] intro­ducing products … that are not as good as currently available products. … they are simpler, more conve­nient and less expensive. …that will ultimately crush the incumbents… Disruption has a paralyzing effect on industry leader… they are consti­tu­tio­nally unable to respond.” [2].

Unter­nehmen, die syste­ma­tisch auch disruptive Innova­tionen entwickeln, können dieses Problem vermeiden. Dazu müssen sie die Grenzen ihrer Expertise und ihre Sicht auf Kunden, Märkte und Techno­logien konse­quent erweitern. Die Entwicklung von Zukunfts­bildern, das Erkennen und richtige Inter­pre­tieren von Trends z.B. im Rahmen von Technology Foresight sind dabei wirkungs­volle Instru­mente. Dabei wird der „blinde Fleck“ in der Wahrnehmung durch die gemeinsame Arbeit mit Partnern aus anderen Branchen überwunden. „Cross Industry“ Projekte dieser Art führen Wissen und Ressoucen zusammen, ermög­lichen einen „Reality Check“ durch die gemeinsame Bewertung von Erkennt­nissen und vermindern nachhaltig Risiken im Projekt. Das neues future_bizz Projekt Trend­studie „Innovation Oberflächen“ liefert hierfür ein Beispiel, wie so etwas in der Praxis aussehen kann.

[1] s. Berichte über diese Entwicklung u.a. in FR 19.5.2012 S. 15 und FR 25.5.2012 S.15

[2] Christensen, C.M.; Raynor, M.E.: „The Innovator’s Solution“; Boston 2003