Warum die Circular Economy nur mit Koope­ra­tiver Wertschöpfung gelingt …

In den letzten Jahren hat das Modell der Kreis­lauf­wirt­schaft, der „Circular Economy[1]“, stark an Bedeutung gewonnen. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Vermin­derung von Abfall, der Entla­stung natür­licher Ressourcen und der optimalen Nutzung von Produkten entlang der Wertschöp­fungs­kette. Trotz großer Anstren­gungen verläuft die Umsetzung nur schleppend. Mit einem Aktionsplan will die EU den Prozess beschleu­nigen.[2] Was aber sind (zurzeit) die wirklichen Grenzen der ‚Circular Economy‘? Wie können die Hürden überwunden werden? Welche Rolle spielen hier Kolla­bo­rative und Koope­rative Wertschöpfung?

Weil Recycling nicht ausreicht – „Zero Waste“ braucht eine ®evolu­tionäre Kreis­lauf­wirt­schaft

Die Ziele der modernen Kreis­lauf­wirt­schaft sind ambitio­niert und reichen weit über das klassische Abfall­ma­nagement und „Recycling“ als Verwertung von Abfall hinaus. Es geht darum, Abfall in der Fertigung und der anschlie­ßenden Nutzung der Produkte so weit wie möglich zu vermeiden und Stoffe nach dem End-of-Use (EoU) wieder vollständig in den Nutzungs­kreislauf zurück­zu­führen. „Recycling“ wird ersetzt durch „Remanu­fac­turing“[3].

Auch wenn die Recycling­raten seit Jahren konti­nu­ierlich ansteigen[4], ist der Weg bis zur Reali­sierung einer Circular Economy noch lang. Es wird immer klarer, dass techno­lo­gische und regula­to­rische Aspekte nicht ausreichen, um die Stoff­kreis­läufe in Wirtschaft, Industrie und der Gesell­schaft lückenlos zu schließen. Einfach zu lösende Fälle, wie das Recycling von Glas aus der Wertstoff­sammlung, sind eher die Ausnahme. Hier sind Möglich­keiten zur Wieder­ver­wendung von EoU-Materialien ebenso wie poten­zielle Verwerter weitgehend bekannt und die Umsetzung über die Zusam­men­arbeit in Form einer relativ einfachen Kunden-Liefe­ran­ten­be­ziehung möglich.

In der Mehrzahl der Fälle ist die Realität technisch wesentlich kompli­zierter, organi­sa­to­risch ausge­sprochen komplex und mit einer Vielzahl politi­scher, sozialer und ökono­mi­scher Fragen verbunden. Sinnvolle Lösungen für geschlossene Stoff­strömen können oft nur dann gefunden werden, wenn die Trans­for­ma­ti­ons­stufen der Stoffe (vom Rohstoff bis zum EoU und der anschlie­ßenden Rückführung in den Kreislauf) schon von Beginn an mit einander verknüpft und zusam­men­hängend optimiert werden. Das schließt die Auswahl der Rohstoffe, die Gestaltung, den Aufbau und die Funktio­na­lität der Produkte ebenso ein wie die Gestaltung der Verfahren und Abläufe.

In vielen Fällen muss hierzu der gesamte, komplexe Kreis­lauf­prozess, einschließlich der zugehö­rigen Kommu­ni­ka­tions- und Trans­ak­ti­ons­be­zie­hungen, als Ganzes von Beginn an syste­ma­tisch erfasst, entwickelt und komplexes Wissen über Material, Techno­logie, Produkte bzw. Anwen­dungen und Märkte zusam­men­ge­führt werden[5],[6],[7]. Nur so können wichtige Entschei­dungs- und Planungs­hilfen bereit­ge­stellt werden, die vor allem die frühe, konzep­tio­nelle Phase der Gestaltung von Kreis­lauf­pro­zessen entscheidend beein­flussen – und oft erst möglich machen.

Dies impli­ziert wiederum, dass die Akteure im Kreis­lauf­prozess (in erster Instanz die betei­ligten Unter­nehmen und handelnden Personen, Vertreter aus allen Schritten der zu schlie­ßenden Wertschöp­fungs­kette) bekannt sind, aber auch Bereit­schaft und Interesse haben, an entspre­chenden Projekten mitzu­wirken.

Immer wieder ist in der Praxis zu beobachten, dass ein Interesse nicht vorliegt oder die Ausein­an­der­setzung mit diesem Thema nur sehr zögerlich betrieben wird. Weil der Einstieg in die Circular Economy die Geschäfts­tä­tigkeit der Unter­nehmen verändert, während gleich­zeitig der direkte Nutzen nicht erkannt wird.

Es ist damit nur konse­quent, dass in den letzten Jahren in diesem Kontext die Ausein­an­der­setzung techno­lo­gi­scher Fragen etwas in den Hinter­grund gerückt ist, und die Rolle der Geschäfts­mo­delle als ein Aspekt der Kreis­lauf­wirt­schaft zur Heraus­ar­beitung der Nutzen­stiftung für die Unter­nehmen eine stärkere Beachtung gefunden hat.

Aber dieser Ansatz, wenn auch ohne Zweifel wichtig, reicht nicht weit genug, weil die Verwirk­li­chung der Ziele einer Circular Economy den Aufbau von neuen Systemen[8] verlangt. Diese Aufgabe ist so komplex, dass einzelne Unter­nehmen, Branchen, Wissen­schafts­zweige, gesell­schaft­liche und politische Organi­sa­tionen, ja Nationen dies nicht im Alleingang bewäl­tigen können.

Die zentralen Fragen lauten deshalb:

  • Wie können geschlossene Kreis­läufe als zusam­men­hän­gende Systeme verstanden und gestaltet werden?
  • Wie kann der Prozess der System­bildung initiiert und umgesetzt werden?
  • Wie können Business Ökosy­steme insgesamt gestaltet werden?
  • Wie können System­grenzen, auch im globalen Maßstab, überwunden werden[9]?

Um diese Heraus­for­de­rungen zu lösen, müssen umfassend neue Formen der Zusam­men­arbeit und Koope­ration gefunden werden. Einige Aspekte davon sollen im weiteren Text vertiefend disku­tiert werden.

Kreis­lauf­wirt­schaft basiert auf Zusam­men­arbeit

Der Aufbau von geschlos­senen Stoff­kreis­läufen basiert auf Zusam­men­arbeit. Um diese möglichst erfolg­reich zu gestalten muss als organi­sa­to­rische Maßnahme parallel zur techni­schen Bearbeitung der Aufga­ben­stellung ein Kolla­bo­ra­ti­ons­system aufgebaut werden, das eine unter­neh­mensüber-greifende Wertschöpfung über unter­schied­liche (Unter­nehmens-) Kulturen hinweg generiert. Es stellt unter­neh­mens­über­greifend einen inten­siven Austausch zwischen den Betei­ligten sicher und hilft, Fähig­keiten zusam­men­zu­führen. Die Akteure müssen möglichst früh vonein­ander wissen, mitein­ander kommu­ni­zieren und die Projekt­ziele, aber auch ihre Rollen und Beiträge im Prozess gemeinsam klären und abstimmen. Insbe­sondere müssen Ressourcen auf der Projekt­ebene bereit­ge­stellt und koordi­niert werden, dass die Projekt­arbeit verbindlich und zielori­en­tiert durch­ge­führt werden kann. Der verbind­liche Zugriff auf die Ressourcen ist essen­tiell, weil nicht nur ein Wettstreit um die Ressourcen innerhalb des Projekts existiert, sondern auch innerhalb der am Projekt betei­ligten Unter­nehmen ein massiver Inter­es­sen­aus­gleich vorge­nommen werden muss[10].

Diese Aufgabe kann vergleichs­weise gut gelöst werden, wenn fokale Struk­turen[11] existieren, d.h. wenn ein einzelnes Unter­nehmen sich durch den Aufbau eines geschlos­senen Stoff­kreis­laufs einen beson­deren geschäft­lichen Nutzen verspricht und die Umsetzung durch den Einsatz eigener Ressourcen voran­treibt. Dabei werden gezielt Partner mit klar definierten Aufgaben gesucht und mit vorge­ge­benen Rollen in die Projekt­arbeit einbe­zogen. Ihre Honorierung erfolgt durch das fokale Unter­nehmen oder durch die Bezahlung von Trans­ak­tionen zwischen den Partnern, auch hier wiederum auf der Grundlage eine Kunden-Liefe­ran­ten­be­ziehung.

Am Ende stehen koope­rative Wertschöp­fungs­sy­steme

Die Heraus­for­derung beim Aufbau der Circular Economy sind aber vollkommen anders und ungleich größer, wenn Unbestimmtheit vorliegt (was vermutlich eher die Regel als die Ausnahme ist). Unbestimmtheit bedeutet hier:

  1. Die Möglich­keiten für Recycling und Re-Use sowie die Kaska­di­sie­rungs­stufen sind weitgehend unklar.
  2. Es existiert kein Unter­nehmen, das die fokale, führende Rolle übernehmen kann oder will.
  3. Poten­zi­ellen Akteuren sind Art und Grad der Betei­ligung unklar.
  4. Trotz positiver Gesamt­bilanz fallen Kosten und Nutzen nicht bei einem Unter­nehmen an, sondern vonein­ander getrennt.
  5. Die Inter­essen der möglichen Partner diver­gieren stark und sich daraus ergebende Konflikte werden möglich­weise durch Wettbewerb und Fragen der Positio­nierung verschärft.
  6. Es muss davon ausge­gangen werden, dass die Geschäfts­mo­delle und Rollen der Partner bei dem Aufbau des geschlos­senen Stoff­kreis­laufes sich deutlich verändern müssen.

Für den erfolg­reichen Aufbau von geschlos­senen Stoff­kreis­läufen dieser sogenannten Blackbox-Systeme, die sich durch einen hohen Grad an Unbestimmtheit auszeichnen, reicht eine Zusam­men­arbeit verschie­dener Unter­nehmen in Form einer kolla­bo­ra­tiven Wertschöpfung nicht aus.

Vielmehr muss ein Koope­ra­tives Wertschöp­fungs­system aufgebaut werden, das in letzter Konse­quenz als überge­ord­neter Trans­for­ma­ti­ons­prozess disruptiv ist, bezogen auf unser heutiges Verständnis, wie unter­neh­me­ri­sches Handeln funktio­niert. Die geordnete Wertschöp­fungs­kette der Kunden-Liefe­ran­ten­be­zie­hungen und Wettbewerb als Kampf um Absatz­kanäle und Märkte werden durch Koope­ration ersetzt.

Koope­rative Wertschöpfung bedeutet, dass gleich­be­rech­tigte Partner nicht nur Kompe­tenzen und Ressourcen gemeinsam in mittel- und langfri­stigen Vorhaben einbringen, sondern auch über das übliche Maß hinaus ihre Ziele und Handlungen abstimmen. Sie bleiben dabei zwar weiterhin rechtlich und wirtschaftlich eigen­ständig, verknüpfen aber ihre Tätig­keiten in dem Bereich, der von der Koope­ration betroffen ist, so eng, dass sie teilweise vonein­ander abhängig werden[12].

In einem damit einher­ge­henden Prozess der Co-Evolution werden neue Geschäfts­mo­delle entwickelt und bestehende angepasst, vor allem aber Rollen verändert und die Verteilung von Aufgaben neuge­staltet. Gerade die Verän­derung der Rollen ist eine der größten Heraus­for­de­rungen im Prozess, weil die Unter­nehmen ihren Zweck bzw. ihre Aufgabe, ihre Fähig­keiten und Abläufe, ihre Struk­turen und damit auch ihr Geschäfts­modell in Frage stellen müssen. Dies aller­dings nur in Bezug auf die Tätig­keiten in der Koope­ration. Mitglieder von Koope­ra­ti­ons­sy­stemen müssen in der Konse­quenz damit auch bereit sein, ihr Geschäfts­modell den Partner offen zu legen und zu disku­tieren.

Auch wenn die Partner in koope­ra­tiven Wertschöp­fungs­sy­stemen einen erheb­lichen Einfluss auf die Gestal­tungs- und Entschei­dungs­pro­zesse haben, stellt die Unbestimmtheit eine besondere Heraus­for­derung an die Zusam­men­arbeit dar. Weder die Art und Höhe der gemeinsam zu generie­renden Werte, noch die Form der Betei­ligung sind klar vorher­sehbar sind[13]. Am Anfang stehen oft nur die Idee und ein Bild, das auf einen zukunfts­re­le­vanten Nutzen hoffen lässt. Dies jedoch nicht nur in der Form, dass etwas Gutes für die Umwelt getan wird, sondern die Markt­po­sition auch nachhaltig verbessern und neue Wachs­tums­felder erschlossen werden können.

Aufgrund der Unbestimmtheit setzen Koope­rative Wertschöp­fungs­sy­steme eine besondere Innova­ti­ons­be­reit­schaft und ein ausge­prägtes unter­neh­me­ri­sches Denken voraus. Sie können faktisch nur über einen Prozess der schritt­weisen Annäherung aufgebaut werden:

  1. Erkennen von Möglich­keiten und Notwen­dig­keiten
  2. Verstehen der Aufga­ben­stel­lungen und Heraus­for­derung, aber auch der Konse­quenzen, nicht zuletzt in Bezug auf neue oder verän­derte Geschäfts­mo­delle und Rollen
  3. Aufbau von Vertrauen und Grund­lagen der Zusam­men­arbeit mit den Partnern.

Vertrauen auf eine Zusam­men­arbeit, in der die Partner oppor­tu­ni­sti­sches Verhalten unter­lassen und die einge­brachten Beiträge sich ausgleichen und amorti­sieren werden, gestützt durch ein aktives Risiko­ma­nagement, ist unerlässlich.

Der Prozess der System­bildung, die über die schritt­weise Annäherung erfolgt, nimmt bei Koope­ra­tiven Wertschöp­fungs­sy­stemen eine zentrale Rolle ein. Netzwerke bieten als Vorläufer von Koope­ra­ti­ons­sy­stemen einen guten Start­punkt, weil hier poten­zielle Partner im offenen Austausch zusam­men­ge­führt werden. Auf der Basis gemein­samer Netzwerk­ak­ti­vi­täten ist es in einfacher Weise möglich durch erste gemeinsame, vorbe­rei­tende Projekte die Unbestimmtheit und Unsicherheit zu überwinden, die vertrau­ens­volle Zusam­men­arbeit zu erproben und Koope­ration im Rahmen kleinerer Aufgaben zu prakti­zieren.

Im Prozess der schritt­weisen Annäherung wird geprüft, ob eine Anschluss­mög­lichkeit zwischen den poten­zi­ellen Partner vorliegt oder herge­stellt werden kann, d.h. es wird geprüft, ob gleiche bzw. sich ergän­zende Fähig­keiten und Inter­essen vorliegen und eine kultu­relle Kompa­ti­bi­lität vorhanden ist. Ebenso werden in dieser Phase poten­zielle Felder der Zusam­men­arbeit geklärt und ein gemein­sames Problem­ver­ständnis und eine gemeinsame Sprache entwickelt. Dieser system­bil­dende Prozess, bei dem aus einem Netzwerk (oder Teile davon) in Koope­ra­tives Wertschöp­fungs­system entsteht, basiert auf Kommu­ni­kation und Inter­aktion und erfolgt weitgehend selbst­or­ga­ni­siert [14].

Dieser Prozess kann aber nur statt­finden, wenn ein definie­render Rahmen durch ein Netzwerk­ma­nagement gegeben wird. Dieser Rahmen wird bestimmt durch ein überge­ord­netes Vorge­hens­modell und einem Satz von Methoden sowie Instru­menten. Dabei hat das Netzwerk­ma­nagement die zentrale Aufgabe, Möglichkeit zur Kommu­ni­kation mit Raum für sich daraus ergebenden, system­bil­denden Handlungen anzubieten und über Inter­ven­tionen die System­bildung zu fördern. Hierzu müssen schon in einer sehr frühen Phase Ressourcen, wenn auch in vergleichs­weise geringem Umfang, bereit­ge­stellt werden.

Erfolg­reiche Netzwerke für die Circular Economy müssen ein Business Ökosystem abbilden, d.h. es müssen Vertreter aus allen Bereichen enthalten sein, die vom Stoff­kreislauf betroffen sind, inkl. der Vertreter, die die Umwelt des Systems reprä­sen­tieren. Dies ist in der Regel nur schwer planbar und auch selbst wiederum ein Prozess, der parallel zum Aufbau der geschlos­senen Kreis­läufe erfolgt. Aus dem „unvoll­stän­digen“ Netzwerk kann aber nur dann ein Wertschöp­fungs­system entstehen, wenn eine wertschöp­fende Konstel­lation prinzi­piell möglich ist[15], d.h. „where value creation and distri­bution, external resource or knowledge sourcing, inter­or­ga­niz­a­tional ties and network gover­nance call for an integration of various frame­works“ vorhanden sind.

Wir sind der Überzeugung, dass nur über diese Koope­rative Wertschöp­fungs­sy­steme komplexe Heraus­for­de­rungen, wie sie bei der Circular Economy vorliegen, gelöst werden können. Und wir glauben, dass dies auch trotz der damit verbun­denen Heraus­for­de­rungen möglich ist. Wertschöp­fungs­sy­steme dieser Art ermög­lichen es, in beson­derer Weise Wissen, Fähig­keiten und Talente aber auch technische Systeme und Anlagen effek­tiver als allein oder auf der Basis einer einfachen Zusam­men­arbeit zu nutzen. Unter­nehmen profi­zieren durch ihre Betei­ligung von den Stärken der Anderen und dem Austausch mit den Anderen, in dem sie Struk­turen des Wertschöp­fungs­sy­stems nutzen. Jeder Partner kann in Hinblick auf die Circular Economy seine eigenen Fähig­keiten in Koope­ration mit anderen entwickeln, um sich noch effizi­enter auf die eigene Kernkom­pe­tenzen zu fokus­sieren oder neue Fähig­keiten mit beson­deren Wachs­tums­op­tionen zu entwickeln.

Die Natur liefert Vorbilder [16], wie Ökosy­steme mit geschlos­senen Kreis­läufen Wachstum über Koope­ration ermög­lichen. Wir können davon lernen.

Anmer­kungen

[1] A circular economy is an economic system where products and services are traded in closed loops or ‘cycles’. A circular economy is charac­te­rized as an economy which is regene­rative by design, with the aim to retain as much value as possible of products, parts and materials. This means that the aim should be to create a system that allows for the long life, optimal reuse, refur­bishment, remanu­fac­turing and recycling of products and materials. Kraai­jen­hagen, Van Oppen & Bocken. 2016, Ellen MacArthur Foundation, 2016

[2] http://ec.europa.eu/environment/circular-economy/

[3] Siehe hierzu z.B. „Wirtschaft im Kreislauf“, in: https://www.factory-magazin.de/de/themen/circular-economy.html

[4] https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52018DC0029&from=EN

[5] Beckers, R.: „Rohstoff­knappheit — Bedrohung oder Chance“; Berlin: Praxis­dialog „Ressourcen- und materi­al­ef­fi­ziente Produkt­ge­staltung“ des BMWi am 2.11.2011, 2011

[6] Hagelüken, C.: “Rohstoff­si­cherung durch Recycling”. Frankfurt : IHK Veran­staltung “Rohstoff­ver­knappung und Rohstoff­si­cherung” am 8.6.2011, 2011

[7] Böttcher, F. und Thorenz, A. 2013. “Seltene Metalle – Ressour­cen­schonung durch Innova­tionen in Wertschöp­fungs­netz­werken”. Kelkheim: Endbe­richt Deutsche Bundes­stiftung Umwelt, 2013

[8] Unter einem System verstehen wir eine Menge von Elementen (z.B. Unter­nehmen, Menschen, Maschinen) gesehen, mit beson­deren Eigen­schaften und Fähig­keiten, die direkt oder indirekt mitein­ander verknüpft sind und in einer Austausch­be­ziehung stehen. Systeme zeigen ein gemein­sames Verhalten, das über die System­struktur, d.h. Art der Kopplung bzw. Relationen erklärt werden, ohne dass ein genaueres Wissen über das „Innen­leben” der Elemente vorliegt

[9] Korhonen, J.; Honka­salob, A.; Seppäläc, J.: Circular Economy: “The Concept and its Limita­tions” in: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921800916300325

[10] Vanha­verbeke, W.: „The inter­or­ga­niz­a­tional Context of Open Innovation“ in: Chesb­rough, H.; Vanha­verbeke, W.; West, J.; eds., Open Innovation: Resear­ching a New Paradigm, Oxford University Press (2006).

[11] Maula, M.V.J.; Keil, T., Salmenkaita,J.-P.: „Open Innovation in Systemic Innovation Contexts“ in: Chesb­rough, H.; Vanha­verbeke, W.; West, J.; eds., Open Innovation: Resear­ching a New Paradigm, Oxford University Press (2006).

[12] Eine ausführ­liche Bearbeitung dieser Thematik findet sich in: Bach, N.; Buchholz, W.; Eichler, B.: „Geschäfts­mo­delle für Wertschöp­fungs­netz­werke“; Ilmenau: ilmedia 2010;

[13] Eichler, B.: „Macht­ver­teilung und Konflikt­re­gelung in Netzwerken“; in Bach, N.; Buchholz, W.; Eichler, B.: „Geschäfts­mo­delle für Wertschöp­fungs­netz­werke“; Ilmenau: ilmedia 2010; S.120

[14] An dieser Stelle ist es wichtig, den Unter­schied zwischen Netzwerk und System zu verstehen- Eine sehr gute Diskussion dieser Thematik ist zu finden unter: Aderhold, J; Wetzel, R.: „Kopier­fehler beim Beobachten“; Zeitschrift für Organi­sa­ti­ons­ent­wicklung H 3, 22 – 29

[15] Vanha­verbeke, W.; Cloodt, M: „Open Innovation in Value Networks“ in Chesb­rough, H.; Vanha­verbeke, W.; West, J.; eds., Open Innovation: Resear­ching a New Paradigm, Oxford University Press (2006).

[16] Vgl. „Kreis­läufe der Natur als Vorbild“, https://www.pnn.de/wissenschaft/kreislaeufe-der-natur-als-vorbild/21849740.html

Bildnachweis

Bildnachweis:Maltaguy1. Stock-Fotografie-ID:485255014